Drei Tage lang lag die Verantwortung für die Säuglingsstation der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach ganz in den Händen des Nachwuchses – und die fünf Auszubildenden mit dem Vertiefungsschwerpunkt in der Kinderheilkunde meisterten diese Aufgabe mit Bravour. Im Rahmen des Projekts „Azubis leiten eine Station“ organisierten die angehenden Pflegefachpersonen den gesamten Stationsalltag eigenständig. Sie versorgten die kleinen Patientinnen und Patienten im Früh- und Spätdienst, unterstützten die Eltern und begleiteten die Visiten. Mit viel Herz, Köpfchen und Teamgeist bewiesen sie, dass Pflege weit mehr ist als ein Beruf.
Begleitet von Mentorinnen und Mentoren – den examinierten Kolleginnen und Kollegen der Kinderstation 4D – wuchsen sie in diesen Tagen über sich hinaus, gewannen Selbstvertrauen und sammelten wertvolle Erfahrungen für ihr anstehendes Examen und den späteren Berufsalltag. Denn im Oktober, nach dem Ende ihrer dreijährigen generalistischen Pflegeausbildung, starten die fünf jungen Frauen als examinierte Pflegefachpersonen auf der Wochenbett- und Kinderstation der Klinik. Für das gesamte Pflegeteam ist das ein echtes Geschenk: „Wir sind sehr stolz auf unsere zukünftigen Kolleginnen. Sie haben gezeigt, wie viel Leidenschaft und Können schon jetzt in ihnen steckt. Wir drücken ihnen und all unseren anderen Azubis für die Prüfungsphase ganz fest die Daumen“, betont Pflegedirektorin Jutta Magmer-Melaas.
Die eigenverantwortliche Stationsübernahme stärkt nicht nur die Ausbildung, sondern auch die Bindung der künftigen Fachkräfte an die Diakonie Kliniken. Dies ist ein gelungenes Beispiel für gelebte Nachwuchsförderung und moderne Pflegepraxis.

